Unsere Situation in Lomé hat sich wieder verbessert. Nachdem Sydney drei Tage lang “in den Seilen hing“, ist sie jetzt wieder wohl auf. Die Malariamedizin schlug sehr gut bei ihr an. Wir sind dankbar, dass Gott auf unsere Kinder aufpasst.
Die politische Lage im Land hat sich, Gott sei gedankt, nicht verschlechtert. Der Bruder des Präsidenten, dessen Putschversuch am Ostersonntag vereitelt wurde, sitzt mittlerweile hinter Gittern. Am Anfang der Woche sah es noch so aus, also ob persönliche Probleme in der Präsidentenfamilie das ganze Land in Aufruhr bringen würden. Jetzt ist davon nichts mehr zu spüren und so waren wir heute wieder ganz normal in der Innenstadt einkaufen.
Vom Begin unserer Radioschule kann ich leider noch nichts Neues berichten. Wir warten weiterhin auf Studenten. Wir sind bereit den Kurs am nächsten Mittwoch (22.04) zu beginnen, falls wir mindestens drei Teilnehmer haben. Die restlichen Studenten müssen dann später den Anschluss finden.
Danke für alle Ermutigungen und Fürbitte für uns in Togo.
Samstag, 18. April 2009
Mittwoch, 15. April 2009
Neues aus Togo
Ich will mal schnell ein Update schicken, denn bei uns ist momentan viel was los.
Gestern war ich mit Sydney beim Doktor. Sie hatte Durchfall und beschwerte sich über Kopfschmerzen. Nach der Blutanalyse stellte sich heraus, dass sie Malaria hat. Es ist das erste Mal für sie. Nachdem wir ihr gestern Abend Medizin gaben geht es ihr heute schon besser. Wir hoffen, dass sie am Wochenende wieder fit ist.
Leider ist Sydney nicht die einzige die uns etwas Kopfschmerzen bereitet. Fall Du die Nachrichten verfolgt hast, weiß Du vielleicht schon, dass es während dem Osterwochenende zu einer Außeinanderstetzung zwischen dem Präsidenten und seinem Bruder gab. Die Situation hat das Potential das ganze Land zu destabilisieren. Bitte bete für Frieden und Stabilität für Togo. Obwohl alles normal weiter läuft im Moment, treffen wir einige Notfall Vorbereitungen. Das bedeutet, dass der Tank immer voll sein sollte, das Handy aufgeladen und Dokumente und einen kleinen Rucksack gepackt zu haben. Wir sind in direkter Verbindung mit andern Missionaren die uns über eventuelle Veränderungen der Situation informieren werden.
Heute wäre eigentlich der Tag gewesen an dem wir unsere Radioschule beginnen wollten. Aber leider mussten wir den Anfang des Kurses schon wieder um eine Woche verschieben. Wir erwarten 7 Studenten, von denen einige Probleme haben einen Reisepass zu erhalten. Andere wiederum haben die Schulkosten noch nicht aufgebracht. Ich verstehe nicht warum es so viele Probleme gibt die Radioschule hier in Togo zu beginnen. Dennoch bin ich zuversichtlich, dass Gott die ganze Situation unter Kontrolle hat.
Wir haben immer noch keine Entscheidung getroffen, ob wir für die Sommerferien nach Europa kommen werden. Es war die Rede davon, dass Radio Worldwide uns zum Unterrichten eines Radiokurses in England brauchte. Aber das ist jetzt nicht mehr notwendig. Mittlerweile haben wir jedoch erfahren, dass mein Papa Prostatakrebs hat und bald Bestrahlungen bekommen wird. Bitte bete für seine Heilung und Weisheit für die richtige Entscheidung.
Danke!
Gestern war ich mit Sydney beim Doktor. Sie hatte Durchfall und beschwerte sich über Kopfschmerzen. Nach der Blutanalyse stellte sich heraus, dass sie Malaria hat. Es ist das erste Mal für sie. Nachdem wir ihr gestern Abend Medizin gaben geht es ihr heute schon besser. Wir hoffen, dass sie am Wochenende wieder fit ist.
Leider ist Sydney nicht die einzige die uns etwas Kopfschmerzen bereitet. Fall Du die Nachrichten verfolgt hast, weiß Du vielleicht schon, dass es während dem Osterwochenende zu einer Außeinanderstetzung zwischen dem Präsidenten und seinem Bruder gab. Die Situation hat das Potential das ganze Land zu destabilisieren. Bitte bete für Frieden und Stabilität für Togo. Obwohl alles normal weiter läuft im Moment, treffen wir einige Notfall Vorbereitungen. Das bedeutet, dass der Tank immer voll sein sollte, das Handy aufgeladen und Dokumente und einen kleinen Rucksack gepackt zu haben. Wir sind in direkter Verbindung mit andern Missionaren die uns über eventuelle Veränderungen der Situation informieren werden.
Heute wäre eigentlich der Tag gewesen an dem wir unsere Radioschule beginnen wollten. Aber leider mussten wir den Anfang des Kurses schon wieder um eine Woche verschieben. Wir erwarten 7 Studenten, von denen einige Probleme haben einen Reisepass zu erhalten. Andere wiederum haben die Schulkosten noch nicht aufgebracht. Ich verstehe nicht warum es so viele Probleme gibt die Radioschule hier in Togo zu beginnen. Dennoch bin ich zuversichtlich, dass Gott die ganze Situation unter Kontrolle hat.
Wir haben immer noch keine Entscheidung getroffen, ob wir für die Sommerferien nach Europa kommen werden. Es war die Rede davon, dass Radio Worldwide uns zum Unterrichten eines Radiokurses in England brauchte. Aber das ist jetzt nicht mehr notwendig. Mittlerweile haben wir jedoch erfahren, dass mein Papa Prostatakrebs hat und bald Bestrahlungen bekommen wird. Bitte bete für seine Heilung und Weisheit für die richtige Entscheidung.
Danke!
Sonntag, 29. März 2009
Schwester Helga in Togo
Während der letzten drei Wochen "mussten" unsere Mädchen ihr Zimmer mit jemand anderem teilen. Aber das fiel ihnen ganz und gar nicht schwer, denn es war ihre Tante Helga aus Deutschland!Zum 13. mal erhielt Roger Besucht von seiner Schwester. Anfangs noch in Kenia und Zaire, und später dann mit Kathy und den Kindern überall wo wir jemals gewohnt haben. Wir hatten wieder mal eine gute Zeit zusammen. Gemeinsam konnten wir einige Tage in Ghana verbringen und zusammen in der Hitze schwitzen, während es in Deutschland immer noch kalt zu geht.
Es fiel allen schwer wieder Abschied zu nehmen. Sydney wollte ihre Tante nicht mehr los lassen, und auch Fiona brauchte einige Stunden bis dass sie sich beruhigt hatte. Und trotzdem sind wir alle froh, dass wir mal wieder Besuch aus der Heimat hatten. Hoffentlich bleibt es nicht dabei.
Dienstag, 3. Februar 2009
Zu lange gewartet
Kind Nr. 3 trägt übrigens selten Kleider im Haus. Zum Essen müssen wir sie zwingen wenigstens ein T-Shirt anzuziehen. Ihr ist immer heiß. Armes Kind, die innere Heizung hat sie von ihrer Mutter geerbt.
Sonntag, 11. Januar 2009
Freitag, 2. Januar 2009
Oh Mann!
Gibt es in Togo wirklich noch einen anderen Mann der drei Mädchen und eine Frau hat? ☺Na ja, der Künstler der diese Worte an die Wand schmierte hat bestimmt drei Frauen und nur ein Kind.
Wie jederMann weiß, Männer haben's schwer. Also, nimm's leicht!
Mit freundlichen Grüßen
Vom glücklichsten Mann im Ort
Mittwoch, 31. Dezember 2008
Das Ende ist nah
Es sind nur noch Stunden bevor ein neuer Kalender unsere Wand verschönern wird. Das alte Jahr hat ausgedient und wir sind dankbar, dass wir wieder einmal von Herzen sagen können: “Gott ist treu!“
Wir hatten interessante Feiertage. Die Kinder machten bei einem Weihnachtsanspiel mit, das von unserer Gemeinde (mehr oder weniger) organisiert wurde. Anstatt um 19:00 Uhr fing der Heiligabend erst nach 20:00 Uhr an. Was zur Folge hatte, dass „Maria“ so müde war, dass die Geburt Jesu fast ohne sie stattgefunden hätte. Theologisch ein sehr interessanter Gedanke, aber ganz und gar unbiblisch!
Ganz nach Amerikanischer Tradition stieg bei uns die große Geschenkeschlacht am Weihnachtsmorgen. Es ist immer wieder schön die Kinder so glücklich zu sehen. Das war leider nicht immer der Fall im letzten halben Jahr. Das wir alle lernen, es hier in Togo zu mögen, stand ganz oben auf meiner Wunschliste.
Zu Weihnachten haben wir uns dieses Jahr eine ganz besondere Bescherung gemacht. Mit Freunden sind wir ein paar Tage in den Pendjari Nationalpark gefahren. Trotz der langen Fahrt an die Grenze zu Burkina Faso hat sich die Reise echt gelohnt. Wilde Tiere, Freibad und kühle Nächte waren für alle was ganz Besonderes.
Wünsche fürs neue Jahr haben wir viele. Du sicherlich auch?! Laut Psalm 32,4 wird Gott uns alles geben, was wir uns von Herzen wünschsen, wenn wir uns über Ihn freuen. Na, dann freu dich mal!
Ganz nach Amerikanischer Tradition stieg bei uns die große Geschenkeschlacht am Weihnachtsmorgen. Es ist immer wieder schön die Kinder so glücklich zu sehen. Das war leider nicht immer der Fall im letzten halben Jahr. Das wir alle lernen, es hier in Togo zu mögen, stand ganz oben auf meiner Wunschliste.
Zu Weihnachten haben wir uns dieses Jahr eine ganz besondere Bescherung gemacht. Mit Freunden sind wir ein paar Tage in den Pendjari Nationalpark gefahren. Trotz der langen Fahrt an die Grenze zu Burkina Faso hat sich die Reise echt gelohnt. Wilde Tiere, Freibad und kühle Nächte waren für alle was ganz Besonderes.Wünsche fürs neue Jahr haben wir viele. Du sicherlich auch?! Laut Psalm 32,4 wird Gott uns alles geben, was wir uns von Herzen wünschsen, wenn wir uns über Ihn freuen. Na, dann freu dich mal!
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